Schlechtes WLAN trotz WLAN Verstärker? Wie Du Dein WLAN-Signal verstärken kannst!

WLAN-RepeaterWLAN-MeshPowerline-Adapter
WLAN Repeater erweiteren das vorhandene WLAN-Netz des RoutersDie Mesh-Knotenpunkte (Sateliten) kommunizieren miteinander per WLAN und verbinden die Endgeräte immer mit dem besten WLANPowerline-Adapter nutzen die vorhandene Stromleitung als Datenübertragung
Ideal für kleine Wohnungen Ideal bei Wohnhäuser über mehrere EtagenIdeal für abgelegene Räume, die das übliche WLAN Netz nicht erreicht
+ geringe Anschaffungskosten
+ geringer Stromverbrauch
+ Durch das Mesh-System sucht das WLAN Gerät des Nutzers immer automatisch die bestmögliche WLAN Verbindung.
+ Flächendeckend Top WLAN Netz auch über mehrere Etagen
+ Funktioniert auch super mit älteren Routern

+ Top WLAN Verbindung ohne groß LAN Kabel zu verlegen
+ Bei großen Entfernungen meist die beste Lösung
- für gute Ergebnisse sind aktuelle Routermodelle wichtig
- bei mehreren Repeatern besteht oft der Klebeeffekt am schlechteren WLAN Netz
- Die Anschaffung ist ziemlich teuer
- höherer Stromverbrauch
- Da die Datenübertragung über die Stromleitung erfolgt, wird ein Top Ergebnis nur dann erreicht, wenn die gleiche Phase verwendet wird.
Bei Phasensprung langsamere Datenraten
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Vorab-Check zum WLAN Empfang 

WLAN Verstärker

 5 grundlegende Maßnahmen, um schlechten WLAN Empfang zu verbessern:

 

WLAN signal verbessern

5 grundlegende Maßnahmen, um schlechten WLAN Empfang zu verbessern:

WLAN Signal verbessern

Wenn Du die Connection zu Endgeräten verbessern möchtest, solltest Du zunächst das WLAN-Signal messen. Deuten die Werte auf ein schlechtes WLAN hin, prüfe zunächst, ob Du mit folgenden Sofortmaßnahmen Besserungen erzielst. In dem Fall ist es ggf. nicht notwendig, einen Booster zu kaufen.

1. WLAN Signal Check

1.1. Stromversorgung am Netzwerkrouter überprüfen!

Stelle sicher, dass der Netzwerkrouter mit Strom versorgt ist. Die Power Leuchte am Netzwerkrouter muss eingeschalten sein (LED).

1.2. Die LED am Netzwerkrouter muss dauerhaft an sein und sollte nicht blinken!

Wenn ein Störung vorliegt, wird dies meist durch ein blinkendes WLAN Licht am Router angezeigt. Wenn die LED überhaupt nicht leuchtet, deutet dies ebenfalls auf eine Störung hin.

Als erstes hilft es, den Router für kurze Zeit von der Stromversorgung zu nehmen. Nur Ausschalten reicht nicht. Das bedeutet: Router ausstecken, nach einer Minute wieder einstecken und neu starten.

1.3. WLAN Hilfe App herunterladen

Mithilfe einer Wireless LAN Hilfe App (z.B.: Fritz!App WLAN Basic) lässt sich sehr gut die aktuelle Signalstärke feststellen bzw. welche Geräte aktuell mit dem WLAN Netz verbunden sind.

 

2. Den Routerposition verändern

Bevor Du einen Repeater oder Verstärker  kaufen möchtest oder gar das neue, revolutionäre Mesh-System bestellst, kann es nicht selten schon Erfolgs führend sein, wenn einfach der Router Standort gewechselt wird.

In einem Schrank, oder auf dem Fußboden sind definitiv keine guten Routerstandorte.

2.1 Einen erhöhten Standort des Routers auswählen.

Eine perfekte Routerposition wäre erhöht, am besten auf einem Schrank oder wenn möglich die Montage an einer Wand, wenn entsprechende Halterungen dabei sind.

2.2 Standort des Routers nicht in einem Schrank

Oft stören herumliegende Kabel und deshalb wird der Router in einem Schrank verbaut. Das ist jedoch für das WiFi-Funksignal keine gute Option, da es dadurch abgeschwächt wird. Deshalb sollte, wenn Möglich, der Router auf keinen Fall verbaut werden.

Auch sollten keine störenden Geräte (zum Beispiel ein schnurloses Telefon) und große Metallgegenstände, sich in der Nähe befinden, den diese beeinträchtigen ebenfalls eventuell die WLAN-Signalstärke.

2.3 Antennen des WLAN Routers ausrichten

Manche Routermodelle verfügen über eine eigene Antenne am Gerät. Diese sollte aufgerichtet werden oder wenn es mehrere Antennen sind, in verschiedenen Winkeln aufrichten.

Diese beschriebenen Maßnahmen bringen meist schon eine Menge, gerade in kleineren Wohnungen mit wenigen störenden Hindernissen, wie Wände und Decken.

3. Routerpasswort (WLAN-Passwort) überprüfen!

Prüfe zunächst, ob Du einen Fehler beim Einrichten Deines Routers gemacht hast. Oft wird nur eine Groß- oder Kleinschreibung verwechselt, oder statt der Zahl „0“ der Buchstabe „o“geschrieben. Genau prüfen und ggfs. ändern.

4. Wurde die aktuelle Software (Firmware) installiert?

Über einen Internet Browser die Konfigurationsprogramm des Routers aufzurufen bzw. starten. Nun im Menü prüfen ob die Software auf dem aktuellen Stand ist. Sie sollte regelmäßig aktualisiert werden.

5. Verfügt dein Netzwerkrouter – über den neuen WLAN Standard 802.11 ac?

Wenn die vorherigen Checks nichts helfen, liegt es vielleicht am Router selbst. Aktuelle Routermodelle, wie zum Beispiel Fritzbox 7490, arbeiten mit dem WLAN Standard 802.11 ac. Dieser Standard hat eine Übertragungsgeschwindigkeit von 1.300 MBit/s, der Router Fritzbox 7590 hat sogar eine Übertragungsgeschwindigkeit von 1.733 MBit/s.

Ältere Wireless Local Area Netzwerk-Router senden meist nur auf dem 2,4 Gigahertz Frequenzband. Dieses ist, gerade bei vielen Endgeräten, oft total überlastet. Deshalb kommt es auch zu häufigen Verbindungsabbrüchen und einer schlechten Signalübertragung.

⇒ Genau deshalb sollte heute auf jeden Fall ein WLAN-Router mit Dual-band verwendet werden. Alle neuen Modelle, auch die günstigsten, setzen inzwischen auf zwei Frequenzbänder und wechseln automatisch auf das für das Endgerät entsprechende.

Damit lassen sich ohne weiteres HD-Filme störungsfrei übertragen.

Zum Vergleich, ältere Routermodelle mit den Standards 802.11a; 802.11b; 802.11g erreichen nur eine Übertragungsgeschwindigkeit von 54 MBit/s.

Die aktuellen Routermodelle verfügen meist noch über weitere leistungsfördernde Vorteile, die Du eventuell zu schätzen wissen möchtest.

Denn …

… ein schneller und zuverlässiger Internet Zugang ist für viele heute genauso wichtig wie der Strom- bzw Wasseranschluss!

Hier fünf herausragende WLAN Router 2018 (laut PC Magazin):

  1. Fritzbox 7580*
  2. Fritzbox 7590*
  3. Asus RT-AC 88U*
  4. Fritzbox 7490*
  5. Netgear Nighthawk X6 (R800)*

 

Wenn diese Vorab-Checks keine Verbesserung für das WLAN bringen, solltest du über technische Unterstützung nachdenken:

 

3 Tipps & Tricks, die Dein WLAN Signal verstärken – auch ohne technische Vorkenntnisse

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WLAN Verstärker

Tipp 1: Wireless LAN Signal mit einem „WLAN Verstärker“ verstärken

„WLAN Repeater“ sind WLAN Verstärker bzw. Booster und die Ideallösung bei kleinen Häuser oder Wohnungen. Auch Loftwohnungen sind geeignet, da wenig Wände das Signal stören können. Reicht die drahtlose Internetverbindung vom Netzwerkrouter nicht in alle Bereiche der Wohnung, lässt sich auf einfache und günstige Weise die WLAN Reichweite erhöhen.

Eine zielführende Anleitung über WLAN-Repeater und Antworten auf häufig gestellte Fragen findest Du hier.

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Tipp 2: Netzwerkverbindung mit Powerline Adaptern erweitern

Falls trotzdem keine gute Internetverbindung hergestellt werden kann, weil eventuell mehrere Stockwerke oder dicke Wände das Funksignal schwächen, ist eventuell diese Lösung als „Sofort“ Lösung perfekt.

Powerline Adapter sind ideal, wenn man zum Beispiel den ausgebauten Dachboden (der vom aktuellen WLAN Funksignal nicht erreicht wird) mit einer starken Internetverbindung ausstatten möchte.

Dabei müssen keine aufwendigen Verlegearbeiten von LAN-Kabel ausgeführt werden, denn das vorhandene 230 Volt-Stromnetz wird als Verbindung verwendet. Sozusagen „Internet aus der Steckdose“.

Powerline Adapter sind perfekt, wenn man zusätzliche Bereiche im Haus, die der vorhanden WLAN Router mit WLAN Repeater nicht abdeckt, wie zum Beispiel das Büro im ausgebauten Dachzimmer über der Garage oder das abgelegene Kinderzimmer im 1. Stock.

Das Produkt von Powerline ist sofort an jeder Buchse einsetzbar. Die Endgeräte wie Netzwerkrouter, PC, Drucker, Fernseher bzw. Smart-TV, Handy, Spielkonsole und weitere Endgeräte werden per Local Area Network-Verbindung oder auch per WLAN vernetzt.

Eine zielführende Anleitung über Powerline Adapter und Antworten auf häufig gestellte Fragen findest Du hier.

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Tipp 3: WLAN Signal mit Mesh-Router verstärken

„Mesh WLAN Router“ sind WLAN Verstärker und ideal für große Häuser mit vielen Endgeräten und Anwendern. Sie decken nicht nur bestimmte Bereiche ab, sondern vom Keller bis zum Dach gewährleisten sie überall eine gleichstarke Internetverbindung.

Der große Vorteil gegenüber Repeatern ist, das sich das Signal nicht abschwächt und die Geschwindigkeit nicht nachlässt. Die Internetverbindung ist auch deutlich stabiler als bei Repeater, bei den es häufiger zu Abbrüchen kommen kann. Allerdings sind diese Funkstationen um einiges teurer als zum Beispiel Booster, wodurch sie sich bei großen Häusern eher bezahlt machen.

Eine zielführende Anleitung über Mesh-WLAN und Antworten auf häufig gestellte Fragen findest Du hier.

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Zusammenfassung:

 

Alle 3 Lösungen führen zum Ziel ⇒ nämlich das Wireless Local Area Network im eigenen Zuhause zu verbessern. Alle Systeme haben Vor- aber auch Nachteile. Ein Repeater ist sicherlich die günstigste Lösung. Powerline-Adapter sind die beste Lösung bei abgelegenen Räumen. Und die neuen WLAN Mesh Systeme sind zwar deutlich teurer, aber in größeren Häusern mit Betondecken die beste Option.

Stiftung Warentest hat in der Ausgabe September 2018 die Systeme getestet. Wobei nur eine kleine Auswahl der Hersteller gecheckt wurde.
Dabei hat bei den Repeatern der Fritz AVM 1750E* und der TP-Link AC2600 WiFi RE650* die höchsten Bewertungen.
Bei den Mesh-Systemen ist das Google WiFi System* hervorzuheben.
Bei den Powerline-Adapter AVM Fritz Powerline 1260E* und Develo dLan 1200+ WiFi ac Network Kit*.
Wichtig: Es sollte jedoch jeder individuell für sich entscheiden, welche Lösung bei ihm inFrage kommt.

WLAN Verstärker

WLAN-Signalstärke nachhaltig verbessern – ausführliche, zielführende Maßnahmen und Anleitungen 

 

Inhalt:

1. So verstärkst du dein WLAN Signal

2. WLAN Signal mit einem Booster verstärken

3. Alternativen zu einem WLAN Verstärker

4. Zusammenfassung und offene Fragen zum Thema „WLAN Signal verstärken“

1. So verstärkst Du Dein WLAN Signal

Die Technologie des WLANs ist im Bereich der Internetnutzung eine der komfortabelsten Entwicklungen, seit dem es das Internet an sich überhaupt gibt. Es erhöht den qualitativen Komfort des Users immens, da keine weiteren Kabel in der Nutzung hieran gekoppelt sind. Doch teilweise unterliegt der Empfang innerhalb eines Hauses oder einer Wohnung starken Schwankungen.

Diese schwankenden Empfangsqualitäten können in Summe auch vollkommen unterschiedliche Gründe haben. Abhilfe schafft hierbei gern ein WLAN Repeater, um das WLAN Signal zu verstärken oder besser gesagt zu erweitern. Oft hilft auch eine detailliertere Einstellung des Routers. Wie man hier am Besten vorgeht wird hier genau erklärt.

Wie kann ich mein WLAN verstärken? Es gibt mehrere Möglichkeiten – eine „Sofort-Lösung“ ist ein WLAN-Repeater!

weitere zielführende Maßnahmen bzw. Möglichkeiten sind:

  • Die Einstellungen am Netzwerkrouter überprüfen und ggfs. zu ändern
  • Powerlan-Adapter – WLAN über die Steckdose
  • Bei großen Häusern mit mehr Etagen hilft ein System mit mehreren Funkstationen

 

Was versteht man unter dem Begriff  WLAN?

WLAN ist die Abkürzung für Wireless Local Area Network. Es stellt ein kabelloses Netzwerk dar. Das WLAN wird immer dann eingesetzt, wenn eine Datenübertragung via Kabel nicht darstellbar ist oder als nur wenig sinnvoll erscheint.

Auch die Bequemlichkeit spielt hierbei eine fundamentale Rolle. In den eigenen 4 Wänden ermöglichen WLAN Lösungen den Nutzern in allen Räumen online zu gehen, ohne umfangreiche Kabelverlegungsoptionen vornehmen zu müssen. Das spart dem User Zeit und Geld.

Die Onlinenutzung ist in diesem Kontext auch in der näheren Umgebung gewährleistet, so dass man problemlos im Garten oder auf der Terrasse das Internet nutzen könnte. Man verwendet auf dem Markt im Übrigen auch die synonyme Verwendung von IEEE 802.11. Die verwendeten Buchstaben hinter diesen Anschluss geben Informationen über die Geschwindigkeit. So ist  die Version 802.11b der alte Standard, der mit einer Übertragungsrate von 11 Mbit/s aufwartet.

Die aktuelle Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt nun bei 802.11g. Hierbei liegt eine 54 Mbit/s Geschwindigkeit zugrunde. Man spricht hinlänglich über Sicherheitsdefizite bei WLAN Optionen und dass man die entsprechenden Anschlüsse auch sehr gut abhören kann. Es ist jedoch möglich WLAN Anschlüsse und ihre Sicherheitsmechanismen so zu konfigurieren, dass eine ausreichende Sicherheit im Internet gewährleistet werden kann.

Was ist eigentlich ein WLAN Router? Hier wird es dir erklärt.

 

Wie funktioniert WLAN?

Die Connection erfolgte grundlegend über einen WLAN  Router. Der fundamentale Unterschied hierbei zu herkömmlichen Local Area Network-Verbindungen, ist, dass die Daten über ein Funksignal initiiert wird. Durch WLAN ist es machbar, dass man an jeglichem Platz im eigenen Haushalt kabellos ins Internet gehen kann. Heute ist WLAN für die Nutzung von Laptops etc. Standard.

Damit man das WLAN nutzen kann, benötigen Konsumenten 3 grundlegende Komponenten. Es wird hierbei zwischen einer Internetleitung, einem WLAN-Router sowie einem WLAN-fähigen Rechner unterschieden. Die Internetleitung muss hierbei bei einem Internetprovider freigeschaltet werden. Denn sie sorgt dafür, dass man grundsätzlich einen Datenzugang zum Internet erhält. Der in diesem Zusammenhang entstehende Datenstrom, benötigt dann parallel einen sogenannten WLAN Router.

Dieses kleine Gerät gilt als Schaltzentrale, das zwischen dem Internet und dem entsprechenden Rechner fungiert. Der Router verwertet und analysiert die Daten, die ankommen. Im Anschluss daran werden die Daten später an den Rechner weitergegeben. Letztendlich muss man nun noch dafür sorgen, dass eine entsprechende WLAN-Karte in den Prozess einfügt wird.

Einen WLAN Router erhalten User im Fachhandel oder bei unterschiedlichen Providern. Einzelne Provider liefern den Router direkt bei der Freischaltung mit. Die WLAN Karte ist heutzutage bei allen Rechnern im Handel standardmäßig zu enthalten.

Kennst du den Unterschied zwischen WLAN Router und WLAN Modem? Hier erfahrst du mehr.

 

Was beeinflusst Geschwindigkeit und Reichweite von WLAN?

Die Geschwindigkeit des WLANs lässt schnell nach wenn …

  • … die Entfernung zum Router zu groß ist
  • … wenn mehrere Endgeräte gleichzeitig das WLAN Netz nutzen
  • Störquellen das Signal beeinflussen

Die Angabe von 20 bis 30 Meter Radius des WLAN-Signals ist meist nicht realistisch. Oft liegt der Netzwerkrouter am Boden oder ist in einem Schrank eingebaut. Das ist nicht ideal, denn das Signal sollte sich ungestört verbreiten können. Stören könnten z.B. Wände, Möbel, Stockwerke. Ein offene Wohnung ohne Wände wäre somit perfekt. Dann sind angegebenen Reichweiten von 20 bis 30 Meter auch möglich.

Die Datenübertragungsgeschwindigkeit ist auch von dem genutzten Funkstandard abhängig:

  • Über einen langen Zeitraum war der Standard 802.11g gängig; dieser Standard lief mit einer Übertragung von bis zu 54 Mbit/Sekunde Datenübertragungsraten normal
  • Ein Nachfolgestandard 802.11n arbeitete mit einer Geschwindigkeit von bis zu 600 Mbit/Sekunde.
  • Aktuell arbeitet man mit einem neuen WLAN-Standard 802.11ac. Dieser arbeitet mit bis zu 6900 Mbit/Sekunde Übertragungsraten.

Dieser neu festgesetzte Standard sorgt für eine optimalere Datenübertragung in dichtbesiedelten Gebieten.

Für normale DSL-Verbindungen  mit 16 MBit/Sekunde Übertragungsraten reicht bislang der Funkstandard 802.11n. In diesem Kontext ist hingegen nicht die Übertragungsgeschwindigkeit interessant, sondern vielmehr die genutzte Reichweite. Meistens liegt hier eine 30,00 m Reichweite vor.

Grundsätzlich reichen diese 30 Meter auch vollkommen aus. In einigen Fällen sind jedoch längere Reichweiten notwendig. Um die Weite des Signals zu erhöhen, kann man einen sogenannten WLAN-Repeater einsetzen.

Was bedeutet die Frequenz bei WLAN? Hier findest du die Antwort.

WLAN Verstärker

 

 

Der perfekte Standort für den WLAN Router in der Wohnung

Eine Reihe von Usern beklagt sich immer wieder über einen zu langsamen Internetzugang. Die Downloadquoten sind niedrig und die Videos stocken häufig. Die Gründe liegen jedoch in diesem Kontext nicht immer bei dem DSL Anbieter.

Häufige Fehlerquellen liegen oftmals in einem WLAN Heim – Netzwerk, das schlecht konfiguriert ist. Neben einer einwandfreien technischen Konfiguration sowie der Verschlüsselung und dem eigentlichen Sendekanal ist die bestmögliche Positionierung des WLAN Routers entscheidend.

Viele bauen den Netzwerkrouter in einem Schrank ein oder legen ihn auf den Fußboden. Mann möchte ja den Kabelsalat möglichst verstecken.

Das Signal des Routers breitet sich jedoch optimalerweise seitlich und nach unten aus. Deshalb sollte der Netzwerkrouter auch ziemlich hoch angebracht werden. Der optimalste Platz wäre somit der obere Deckenbereich an der Wand.

Von einem Einbau in einem Schrank ist ebenfalls abzuraten.

Bevorzuge unbedingt einen zentralen Netzwerkrouter Standort

Im Regelfall stellen User den Router schlicht in die direkte Telefondosennähe. An diesem Ort ist meistens die Verbindung am schnellsten und es sind dort nur wenige Kabel vor Ort. Diese Stelle ist jedoch nicht immer der perfekte Standort für den Netzwerkrouter.

Man sollte bei der Positionierung des Geräts auch beachten, dass der WLAN-Router sich nicht im Keller oder im Dachboden befindlich sein sollte. Am idealsten für den perfekten Standort ist ein recht zentraler Punkt im Haus geeignet, von dem Ort aus dem der Abstand zu den WLAN Usern am prädestiniertesten ist.

Im Regelfall ist der Flur hierbei sinnvoll. Es muss natürlich auch eine Steckdose und die Telefonanschlussdose vorhanden sein. Man könnte den Netzwerkrouter dann auf eine hohe Kommode stellen oder im erhöhten Bereich unterhalb der Decke, an der Wand montieren.

Der ideale Standort ist ein zentraler Punkt in der Wohnung möglichst offen und nicht verbaut. Am besten unterhalb der Decke, da sich die sich das Funksignal eher seitlich und nach unten ausbreitet.

WLAN Verstärker

So vermeidest Du WLAN Störquellen!

WLAN wird über elektromagnetische Wellen realisiert. Diese Funkwellen, können jedoch auch störend beeinflusst werden. Diese störenden Einflüsse wirken sich dann negativ auf die WLAN-Leistungen aus. Es können in diesem Zuge immer wieder Verbindungsabbrüche auftreten, die mit recht niedrigen Downloadraten einhergehen.

Das WLAN-Signalstärke wird oft durch Wände, Türen, Spiegel oder Fenster geschwächt. Auch Einrichtungsgegenstände, vor allem aus Metall, schwächen die Signalstärke.

Aber auch elektronische Geräte die selbst Funkwellen ausstrahlen, können ebenfalls das Signal schwächen.

Eine Mikrowelle zum Beispiel erzeugt Funkwellen in einem Bereich, der auch vom WLAN-Router genutzt wird und dadurch eventuell das WLAN-Netz beeinflusst wird.

Weitere Haushaltsgeräte bzw. auch Geräte (Playstation-Controller, Babyfone) die mit Funkwellen arbeiten, nutzen ebenfalls Frequenzen, die das WLAN stören könnten.

Mögliche Störquellen für das WLAN in der Wohnung könnten sein:

  • Große Gegenstände aus Metall wie Kühlschränke und Flachbildfernseher
  • Elektronische Geräte wie Playstation, Babyfons, Garagenöffner, kabellose Mäuse, Schnurlose Telefone, Fernbedienungen, Bluetooth-Geräte
  • Flächenheizung aus Metall, Mikrowelle, Aquarien, Standspeicher oder Boiler
  • Wände oder Decken aus Stahlbeton, Ständerwände aus Leichtbauweise, Stahlträger
  • Reflektierende Gegenstände wie große Spiegel oder Fenster

Grundsätzlich gelten alle Geräte, die den identischen Funkbereich anwenden, als potenzielle Störquellen. Hierzu gehören primär weitere WLAN-Router, wie, z. B. das Gerät vom Nachbarn.

Der einfache Wechsel des WLAN-Funkkanales kann in diesem Kontext schon helfen. Hierzu können die Konflikte mit einem Nachbar-Router minimiert werden.

Wie Du solche WLAN-Störungen verhindern kannst?

Da die meisten (neueren) Netzwerkrouter zwei Frequenzbänder (2,4 GHz und 5 GHz) nutzen, kann man bei zu vielen Störungen einfach das Frequenzband wechseln. Meistens wird über 2,4 Gigahertz gefunkt. Mikrowellen und Playstation nutzen ebenfalls diese Frequenz, daher die eventuellen Störungen. Ein Wechsel kann daher das Problem sofort beheben.

Möchtest du den Unterschied zwischen dem dem 2,4 und 5 GHz Frequenzband wissen? Hier findest du die Antwort.

 

Wechsle das Funkband, um ggf. Standortnachteile auszugleichen

Eine sehr einfache Lösung für ein langsames WLAN, gerade bei älteren Routermodellen, ist oft die Änderung des Frequenzbands.

Die Meisten DSL-Router verwenden das 2,4 GHz Frequenzband standardmäßig. Da auch andere elektronische Geräte diese Frequenz nutzen kommt es dadurch zu empfindlichen Störungen. Wenn man nun das WLAN-Signal verstärken möchte, sollte man eventuell auf das 5 GHz Frequenzband wechseln. Einige Netzwerkrouter auf dem Markt arbeiten bereits auf diesem 5 GHz-Band. Du fragst dich jetzt wahrscheinlich …

… und wie wechselt man nun auf das 5 Gigahertz Frequenzband?

Dazu musst du dich über deine Weboberfläche in deinen Router einloggen. Unter „Funkkanal Einstellungen“ kannst du hier die Veränderungen vornehmen.

Achte aber auf folgendes:

Jedes Gerät das in deinem Haushalt am WLAN-Netz angeschlossen ist muss das 5 GHz Frequenzband unterstützen. Falls dies nicht der Fall ist, empfängt dieses Gerät das WLAN nicht mehr.

Eventuelle Probleme nach dem Frequenzwechsel:

Das 5 Gigahertz Frequenzband kommt bei weitem nicht so oft zum Einsatz wie das 2,4 Gigahertz Band, jedoch hat das 5 GHz Frequenzband auch Nachteile. Es ist nicht ganz so leistungsstark von der Reichweite her, wie das 2,4 GHz Band und es durchdringt auch nicht so gut Decken und Wände wie das 2,4 Gigahertz Frequenzband.

Neuere Routermodelle verfügen mittlerweile über den Dualband Betrieb. Sie unterstützen somit das 2,4 und das 5 GHz Frequenzband gleichzeitig („Band Steering). Einfach mal im Routermenü nachschauen, es lässt sich meist mit nur einem Mausklick aktivieren.

Somit spielt der Frequenzbereich der WLAN-Endgeräte keine Rolle mehr, denn sie nutzen automatisch die beste Internetverbindung.

„Band Steering“ wird auch bei manchen Modellen „Smart Connect“ bezeichnet, bedeutet eigentlich das gleiche. Ziel ist es die jeweiligen Endgeräte automatisch mit dem am wenigsten frequentierten Band zuzuweisen, um die Netzwerkauslastung gleichmäßig zu verteilen und somit für maximale Geschwindigkeit zu sorgen.

Die Unterschiede zwischen dem 2,4 und 5 GHz Frequenzband?

2,4 GHz Frequenzband:

 

  • Besonders stark im Nah und Fernbereich
  • Datendurchsätze sind hoch
  • Die Störungsfreiheit ist nicht so gut wie im 5 GHz Band
  • Unterstützt alle WLAN fähige Geräte
  • 3 überlappungsfreie Kanäle
  • Geeignet für Surfen, Email

5 GHZ Frequenzband:

  • Besonders stark im Nahbereich
  • Datendurchsätze sind noch höher als im 2,4 Gigahertz Band
  • Die Störungsfreiheit ist besser als im 2,4 Gigahertz Band
  • Unterstützt nur neuere WLAN Geräte
  • Bis zu 23 überlappungsfreie Kanäle
  • Geeignet für Media-Streaming, Downloads

 

WLAN Verstärkung durch eine optimale Router-Konfiguration

Im Normalfall unternehmen User nach der erstmaligen Netzwerkrouter-Konfiguration keine weiteren Einstellungsmodifikationen.

Die Weboberfläche hat jedoch eine Reihe von Möglichkeiten entsprechende Einstellungen vorzunehmen. Die hinterlegten Standardeinstellungen sind in diesem Kontext im Regelfall nicht darauf abzielend die optimalsten WLAN-Verbindungen herzustellen.

Aufgrund dessen ist es möglich, dass Du einige Einstellungsparameter abwandeln kannst. Dadurch empfängt dein Endgerät das Funksignal deutlich besser.

Um hierbei ein Konfigurationsprogramm des DSL-Routers aufzurufen, kann man das Programm über einen Internetbrowser starten. Wichtig ist das die Software auf dem aktuellen Stand ist und deshalb sollte sie regelmäßig aktualisiert werden.

Es ist sinnvoll regelmäßige Aktualisierungen vorzunehmen.

Die Vorteile der Aktualisierungen sind hierbei:
  • Das systematische Einspielen neuer Funktionen
  • Die Identifikation potentieller Sicherheitslücken
  • Das Vermeiden von Systemfehlern
  • Die Erhöhung der Sicherheit innerhalb des Netzwerks
  • Die Verbesserung des Empfangs

 

Wurde die WLAN-Signalstärke auf 100 % Empfang gestellt?

Bei vielen WLAN-Router kann man einstellen, wie stark die Sendeleistung sein soll. Dazu muss man sich ebenfalls auf der Weboberfläche des Routers einloggen und die Veränderungen vornehmen.

Wenn Du dein WLAN-Signal verstärken möchtest, solltest du die Sendeleistung unter „Funkkanal Einstellungen“ oder ähnlich, immer auf 100 % stellen.

In Mehrfamilienhäusern ist dies zwar nicht immer sinnvoll, denn der Nachbar könnte ja dein WLAN-Netz finden und sich ungewünscht einloggen. Hier sollte man die Sendeleistung auf eine begrenzte Reichweite dann reduzieren. Nach Änderungen am Besten gleich testen, wie sich das Signal verändert hat und ggfs. nochmals anpassen.

WLAN Einstellungen – Was man unbedingt vermeiden soll.

 

Habe ich denn passenden WLAN-Standard gewählt?

Ein weiterer Schritt für einen besseren Empfang bildet die Beachtung von dem WLAN-Standard. Mit dem eigentlichen WLAN Standard regelt man die Kommunikation der Endgeräte im eigenen WLAN.

Der WLAN Standard definiert in diesem Zuge, wie die Geräte  sich untereinander verständigen. Im Fachtermini spricht man hierbei dann auch von der Norm IEEE 802.11.

Die ursprüngliche Version stammt hierbei aus dem Jahre 1997. Diese Version wurde bis heute kontinuierlich weiterentwickelt. Weiterentwicklungen haben in diesem Kontext den entscheidenden Vorteil, dass Sie von Jahr zu Jahr besser werden und den programmiertechnischen Kinderschuhen Stück für Stück entwachsen.

Hier wurden die Reichweiten, wie auch parallel die Übertragungsraten kontinuierlich besser.

Was ist der WLAN Standard und welche stehen zur Auswahl

  1.  Welche WLAN Standards gibt es?

Wenn wir über die technische Seite sprechen, unterscheiden sich die Standards in der Modulation und der Kanalbreite. Den Nutzer interessieren hierbei nur die möglichen Übertragungsraten. Widmen wir uns der Praxis, wird und klar, dass die echten Übertragungsraten nur halb so hoch sind.

– Im Jahr 1997 erschien der erste Standard, der den Namen „WLAN 802.11“ trug. Dabei wird in einem Frequenzbereich von 2,4 GHz gefunkt. In diesem Frequenzbereich kann eine Internetgeschwindigkeit von maximal 1 Megabyte pro Sekunde erreicht werden. Dieser Standard findet in der heutigen Zeit keine Anwendung mehr.

– Auf den ersten Standard folgte auch die erste Weiterentwicklung mit dem Namen „WLAN 802.11a“ und „WLAN 802.11b“. Der zweite Standard mit einem „b“ am Ende der Bezeichnung arbeitet in einem Frequenzbereich von 2,4 GHz. Allerdings liegt die maximale Übertragungsrate bei 11 Megabyte pro Sekunde.

– „WLAN 802.11g“ arbeitet ebenfalls in dem Frequenzbereich von 2,4 Gigahertz. Hierbei kann allerdings eine Übertragungsrate von 54 Megabyte pro Sekunde erreicht werden.

– „WLAN 802.11n“ ist zurzeit der am meisten gebrauchte Standard. Dieser Standard unterstützt sowohl den Frequenzbereich von 2,4 und 5 GHz. DIe höchstmögliche Übertragungsrate bei diesem Standard liegt bei 600 Megabyte pro Sekunde.

– „WLAN 802.11ac“ ist erst seit Dezember 2017 raus. Dieser Standard soll theoretisch in der Lage sein, Übertragungsraten von 1.300 Megabyte pro Sekunde zu ermöglichen. Allerdings können solche Werte noch nicht erreicht werden. Außerdem gibt es nur sehr wenige Endgeräte, die diesen Standard unterstützen.

– „WLAN 802.11ad“ ist ein Standard, der in einem Frequenzbereich von 60 Gigahertz funkt. In der Theorie sollen Übertragungsraten von bis zu 7.000 Megabyte möglich sein. Allerdings gibt es zurzeit keine Endgeräte, die solche Internetgeschwindigkeiten unterstützen und somit ist dieser Standard momentan nicht zu gebrauchen. Weitere Infos zu WLAN Standards.

WLAN Standards

  1. Wie finde ich den WLAN Standard meiner Geräte heraus?

Wenn der Nutzer endlich herausfinden möchte, welchen Standard der eigene WLAN-Router untersützt, sollte der WLAN-Router kurz angehoben werden.

Auf der unteren Seite befinden sich immer solche Informationen. Besonders Fr!tzBox ist dafür als Hersteller bekannt. Sollten auf einem Netzwerkrouter auf der unteren Seite keine Informationen zu dem WLAN-Standard vorhanden sein, empfehlen wir auf der Verpackung des Routers nachzuschauen.

Außerdem kann man in den Routereinstellungen im Browser des Computers den WLAN-Standard finden. Wie man zu den Einstellungen gelangt, steht immer in der jeweiligen Betriebsanleitung des DSL-Routers.

  1. Erreiche ich durch den richtigen WLAN-Standard eine höhere Signalreichweite?

Mit dem richtigen WLAN-Standard kann auf jeden Fall eine höhere Signalreichweite erreicht werden. Wir empfehlen in erster Linie, den WLAN-Router möglichst zentral in der Wohnung oder im Haus aufzustellen.

Der zweite Schritt ist die Auswahl des richtigen WLAN-Standards. Dieser sollte möglichst „WLAN 802.11n“ sein. Das ist der aktuellste Standard, mit dem sich die Reichweite erhöhen lässt. 

Dabei werden einige intuitive Methoden genutzt, um die höchstmögliche Signalreichweite zu erreichen.

 

2. Wie verstärkst Du Dein WLAN-Signal mit einem Booster?

TIPP: WLAN Signal verstärken „SOFORTLÖSUNG“ – Der Einsatz eines WLAN Repeaters

WLAN Verstärker

Ein WLAN Repeater (wird auch häufig Verstärker, Booster oder Extender bezeichnet) gilt als eine der effektivste und kostengünstige Varianten, die WLAN Reichweite zu erhöhen. Er ist sofort einsetzbar oder bringt eine schnelle Verbesserungen bzw. eine starke und blitz-geschwinde Internetverbindung.

Ein WLAN Verstärker wird in einer 230 Volt Steckdose eingesteckt und zwischen Netzwerkrouter und WLAN-fähigen Endgeräten betrieben. Der WLAN Booster nimmt das Funksignal vom Router auf und sendet es weiter. Er erzeugt praktisch ein eigenes WLAN. Damit haben dann WLAN-fähige Endgeräte wie Tablet und Handy bzw. Smartphone, die sich in der Nähe des WLAN Repeaters aufhalten, die Daten wesentlich schneller.

Ihre Geräte suchen sich automatisch den besten Wireless LAN Empfang. Das kann dann auch mal der Netzwerkrouter selbst sein und nicht der Repeater. Manchmal kommt es vor, das die Geräte am schwächeren WLAN hängen (kleben) bleiben.

Warum ein WLAN Repeater oft die beste und schnellste Lösung ist:

  • Der „WLAN Verstärker“ benötigt nur eine Steckdose
  • Er ist sofort einsetzbar
  • Das Gerät ist klein und absolut geräuscharm.
  • Der Empfang lässt sich somit sofort vergrößern
  • Er ist deutlich günstiger als zum Beispiel das WLAN Mesh System

Was ist eigentlich ein WLAN Repeater?

Laut Wikipedia steht „Repeater“ für „Wiederholer“.

„Ein Repeater (englisch wörtlich für „Wiederholer“), auch Regenerator genannt, ist in der Kommunikationstechnik ein elektrischer oder auch optischer Signalverstärker oder -aufbereiter zur Vergrößerung der Reichweite eines Signals“. (Quelle: wikipedia)

Das vorhandene Funksignal wird durch den WLAN-Repeater, der zwischengeschalten ist, „wiederholt“ und verstärkt.

Dort, wo nur noch ein schwaches Funksignal vom Router zu empfangen ist, wird die Signalreichweite des Funksignals vergrößert und somit sind auch weit entfernte Bereiche, wie der Außenbereich, Dachgeschoss oder auch Verbindungen durch mehrere Decken und Wände wieder mit starkem WLAN verfügbar.

Weitere ausführliche Erklärungen zu Wireless LAN Repeatern, hier.

Vorteile eines WLAN-Verstärkers:

 

  • Man erhält ganz schnell die doppelte Internet-Reichweite
  • Das Internet ist blitzschnell und wartet mit bis zu 1.300 MBit  auf
  • Der WLAN Repeater ist mit allen gängigen Routern kompatibel
  • Es ermöglicht eine einfache Installation via Knopfdruck
  • Es ermöglicht eine sichere Verbindung durch eine einfache Verschlüsselung
  • Es ist lautlos, da keinerlei  Lüfter eingebaut sind
  • Es existiert ein geringer Energieverbrauch
  • Ein Booster ist sehr günstig im Vergleich zum leistungsstarken „WLAN Mesh System“

Ist „WiFi“ auch „WLAN“ bzw. was ist eigentlich der Unterschied? Hier nachlesen.

 

Wann ist ein WLAN Verstärker sinnvoll?

Sollte es in den eigenen 4 Wänden Orte bzw. Räume geben in denen kaum bzw. kein WLAN empfangen wird, so ist ein WLAN Signalverstärker sinnvoll.

Plätze, die häufig einen schlechten WLAN Empfang haben, sind zum Beispiel häufig:

  • die Terrasse oder die Veranda
  • Im Wohnhaus mit vielen Zimmern sind häufig Betondecken, Wände zwischen Router und Empfangsgeräte wie Tablet, Handy, Smartphone etc. Daher wird Internet zum Beispiel im Kinderzimmer, Büro etc. schlecht empfangen.
  • der ausgebauter Dachboden
Häufige Ursachen, für ein schlechtes WLAN Funksignal:
  • Die Entfernung zwischen Mobilgerät sowie DSL-Router ist zu groß
  • Die Position des Routers ist nicht Ideal (z.B. im Schrank eingebaut)
  • Das Signal wird beeinträchtigt durch verschiedene Objekte, elektronische Geräte, reflektierende, glänzende Oberflächen wie Fenster, Spiegel etc.
  • Das WLAN wird insbesondere bei vielen Personen hochfrequentiert gleichzeitig genutzt

Sollte die Wohnung recht groß sein, über mehrere Etagen verfügen, verwinkelt sein oder ähnliche Merkmale aufweisen, so bieten sich WLAN-Verstärker ganz explizit an, um das WLAN Signal zu verbessern.

Gleiches gilt in diesem Kontext auch für Hotels, Lagerhallen, Großraumbüros etc. Denn auch hier müssen die Funkwellen weite Flächen abdecken bzw. überbrücken.

Man kann im Übrigen auch bei kleinen Wohnungen über einen solchen WLAN-Verstärker nachdenken, um die WLAN Signalstärke zu verbessern, denn auch hier kann es innerhalb der Wohnung zu Störungen kommen. Sollte es in der Wohnung dicke Mauern geben oder Aquarien vorhanden sein, so können naturgemäß sogar starke Schwankungen auftreten.

Auch bei Mehrpersonenhaushalten, in denen recht viele Personen gleichzeitig das WLAN nutzen möchten, kann sich die Anschaffung eines WLAN-Verstärkers lohnen.

Bei Familien bei denen die Kinder schon älter sind und jeder heute ein eigenes Smartphone, Tablet und Fernseher bzw. Smart-TV sowie eine Spiel-Konsole im eigenen Zimmer nutzt,  kommen schnell ein Dutzend Geräte zusammen (hier dann eventuell ein WLAN Mesh System installieren).

Optimale WLAN-Bedingungen für den Gamer (Spiel-Konsole)

Um seine Spiele in optimaler Bildqualität, ohne nervige Einschränkungen erleben zu können, ist ein starkes WLAN und ein ansprechender Monitor Grundvoraussetzung.

Zu den optimalen WLAN-Bedingungen für den Gamer gehört eine regelmäßige Erreichbarkeit und eine gute Bandbreite. Nur so können Spiele und deren Erlebnis auf dem Gaming Monitor 144 Hz fließend und ansprechend laufen.

Hier wäre dann ein WLAN-Mesh-System eine äußerst sinnvolle Anschaffung.

 

Wie funktioniert ein WLAN Repeater?

Bei einem WLAN Repeater handelt es sich in Summe, um ein kompaktes und kleines Gerät. Dabei wird er mit dem vorhanden Funksignal verbunden und baut zum Router noch ein weiteres auf. Über diese weitere Signalbrücke können sich WLAN-Endgeräte mit dem Router (Heimnetz) verbinden. Er empfängt infolgedessen das bereits vorliegende WLAN Funksignal und sendet es dann weiter an die Endgeräte.

Die Verfahrensweise, die sich hier hinter befindet, ist denkbar einfach. Im Regelfall findet eine Verdopplung der Signalradius statt. Auch der reibungslose Empfang des Signals über mehrere Stockwerke ist somit möglich. Das Innere des WLAN Verstärkers ist meist so aufgebaut, dass sich neben einer komplexen Elektronik auch unterschiedliche Antennen dort befinden.

Den Verstärker muss man dann zur Nutzung auch einfach nur noch in eine Steckdose stecken. Nachdem man dann ein paar Einrichtungsschritte vollzogen hat, kann man das Gerät vollumfänglich nutzen.

Mit einen WLAN Repeater kannst du eine deutlich höhere Reichweite des WLAN-Signals erreichen. Die Übertragungsrate sollte damit auch deutlich höher sein. Selbst im Außenbereich und zum Beispiel im ausgebauten Dachboden solltest du noch eines schnelles Internet zur Verfügung haben.

Für optimale Ergebnisse sollte immer die vorhandene Infrastruktur berücksichtigt werden …

 

Wo muss ein WLAN Verstärker angebracht werden?

Im Regelfall kennt jeder Nutzer die Orte in seiner Wohnung oder in seinem Haus selbst ganz gut, in denen man nur schlechten oder einen ungenügenden WLAN Empfang erhält. Diese Regionen stellen dann die Basis für die Positionierung des WLAN Verstärkers dar, um die WLAN Signalstärke zu verbessern.

Im Idealfall ist die bestmögliche Position in der Mitte des WLAN-Routers und dem Zimmer, in dem man das WLAN auch erweitern möchte. Sollte der Router beispielsweise im Arbeitszimmer sein und man empfängt lediglich ein schwaches Funksignal im Schlafzimmer, so ist es hierbei sinnvoll, den WLAN Verstärker ungefähr in der Mitte der Strecke zu positionieren, um beide Räume adäquat abdecken zu können.

Denkbar ist hierbei eine Buchse im entsprechenden Flur dazwischen. Wenn man keine freien Steckdosen in dem Zwischenraum findet, so ist es auch machbar, dass man hierbei mit Verlängerungskabeln arbeitet. Um dem User die Suche so einfach, wie nur möglich zu gestalten, haben moderne WLAN Verstärker mittlerweile Status-Leuchtdioden, kurz LEDs bezeichnet.

Anhand dieser Leuchtdioden kann man auch als Laie schnell sehen, wie stark das Funksignal von der Verbindungsstärke aktuell ausfällt an dem jeweilig platzierten Ort. Die mehrstufigen LEDs nutzen hierfür eine selbsterklärende Ampel – Kodierung.

  • Gute Verbindung
  • Mittelmäßige Verbindung
  • Schlechte WLAN Signalstärke 
  • Kein Empfang

Sehr häufig wird das WLAN-Funksignal am Repeater auch mit LED-Balken |||| angezeigt.

Starke Verbindung ⇒ Voller Ausschlag (alle LEDs leuchten) ⇒ starkes WLAN-Signal

Schwache Verbindung ⇒ schwacher Ausschlag (nur eine LED leuchtet) ⇒ schwaches WLAN Signal

Wenn kein WLAN verfügbar ist, wird dies auch durch die LED nicht angezeigt, sie wird dann auch nicht leuchten.

Der WLAN Verstärker kann nur dann ordnungsgemäß arbeiten, wenn folgende Punkte eingehalten wurden:

Der WLAN Verstärker kann natürlich nur dann einwandfrei arbeiten, wenn der Empfang des Frequenzbereiches gewährleistet ist. Wenn er kein Signal empfängt, kann er es auch nicht verstärken.

Wichtig:
  • Am Router sollte die gegebene Internetverbindung voll funktionsfähig sein, ggfs. überprüfen
  • Am Router muss WLAN aktiviert sein
  • Der WLAN-Verstärker muss innerhalb des WLAN-Frequenzbereiches platziert sein
  • Die vorliegenden WLAN-Einstellungen des verwandten Routers wurden ebenso nicht geändert

 

Reduziert ein WLAN Verstärker die WLAN-Geschwindigkeit?

Meist ist das so, jedoch nicht bei allen.

Wenn WLAN Repeater nur über eine Sende- und Empfangseinheit verfügen und das Senden und Empfangen somit nur nacheinander erfolgen kann, wird die Bandbreite für WLAN-Endgeräte halbiert.

Bsp.: Während zum Beispiel mit dem Smartphone Daten empfangen werden, kann dieses nicht direkt an den Router weitergegeben werden, sondern erst nach Abschluss der Übertragung vom Smartphone zum WLAN Repeater.

Anders ist das bei WLAN Verstärker mit zwei Sende- und Empfangseinheiten (sogenannte „Radios“). Wie zum Beispiel beim AVM FRITZ!WLAN Repeater 1750E* (Dual WLAN). Wenn dieser mit einem Wireless LAN Router verbunden ist , der ebenfalls über zwei „Radios“ verfügt, kann die Datenübertragung ohne Wartezeiten erfolgen.

Beispiel für so ein Router ist die FritzBox 7590 von AVM*. Voraussetzung ist das dann das jeweilige andere Frequenzband genutzt wird (Crossband Repeating). Dieser Router hat praktisch zwei WLAN-Netze. Dank Dual-WLAN parallel in den Frequenzbändern 2,4 (WLAN N) und 5 GHz (WLAN AC), wodurch faktisch zwei WLAN-Netze bereitgestellt und in Summe Datenraten von bis zu 2.533 MBit/s erzielt werden können.

 

Wie viel kostet ein WLAN Verstärker und wie wähle ich den richtigen aus?

WLAN Repeater die für die 230 Volt Buchse geeignet sind, liegen preislich ungefähr zwischen 20 und 100 Euro. Der Unterschied ergibt sich aus der unterschiedlichen Ausstattung.

Qualitativ hochwertige Repeater senden Daten im schnellen „ac-Standard“. Top Modelle wie der AVM Fritz WLAN Repeater 1750E* arbeiten mit Dual WLAN. Sie können sowohl das 2,4, wie auch das 5 GHz Frequenzband nutzen, was ein enormer Vorteil ist, da das 2,4 Gigahertz Frequenzband häufig überlastet ist.

Günstige Modelle sind dazu nicht fähig, weshalb solche Modelle dann auch nicht unbedingt zu empfehlen sind. Der oben angesprochene AVM Fritz WLAN Repeater 1750E, ist mittlerweile schon für knapp über 50 Euro zu haben.

Wer sich unsicher ist welchen Repeater er auswählen soll, der sollte sich als ersten mal seinen Router zur Brust nehmen. Ist dieser nicht „ac-fähig“ (Erläuterungen dazu siehe bei den Standards), dann braucht man auch nicht einen „ac fähigen“ WLAN-Repeater.

Auch nutzen die beiden angesprochen Frequenzbänder (2,5 und 5 Gigahertz) nichts, wenn der Router nur im 2,4 GHz Bereich arbeitet.

Fazit:

Um eine optimale Leistung zu erreichen, ist es notwendig, das WLAN Router und Repeater optimal zusammenarbeiten.

Der beste WLAN Verstärker kann nur das verarbeiten was der Router im bietet. Bei älteren Router-Modellen empfiehlt sich deshalb auf leistungsfähigere Geräte umzurüsten. Nur dann erfüllen auch diese Signalverstärker  Ihren Zweck.

Hier fünf herausragende WLAN Router 2018 (laut PC Magazin):

  1. Fritzbox 7580*
  2. Fritzbox 7590*
  3. Asus RT-AC 88U*
  4. Fritzbox 7490*
  5. Netgear Nighthawk X6 (R800)*

Tipp: Mittels der App „Wifi Analyzer“ kann man zu Hause sehr gut prüfen wie das WLAN Netz bzw. die Kanäle ausgelastet sind!

 

TIPP & Empfehlung: FRITZ!WLAN Repeater 1750E und Netgear EX6400 

WLAN-Repeater sind in Preisklasssen von 20 bis weit über 100 Euro erhältlich. Jedoch sind hier die teuersten nicht immer die Vorreiter. Wie gut ein Repeater letztendlich funktioniert hängt von mehreren Gegebenheiten ab, wie Standort, dem Router und auch der Ausstattung ab.

Grundsätzlich lässt sich der Frequenzbereich des Routers nicht verstärken, sondern nur erweitern. Wenn der Repeater das bestmöglichste Signal, das vom Router gesendet wird, an das WLAN Endgerät weitergibt und dieses auch dort ankommt, hat der WLAN Repeater seine Aufgabe mit bravour erfüllt. Router und Repeater sollten deshalb gut zusammenarbeiten.

Der FRITZ!WLAN Repeater 1750E* und der Netgear EX6400* sind sicherlich nicht die günstigsten (ca. 50 – 70 Euro), aber sie haben in zahlreichen Tests mit Bestnoten abgeschlossen.

Auf was es letztendlich ankommt:

  • Einfache Installation auf Knopfdruck
  • Router und Repeater arbeiten auf beiden Funkfrequenzen 2,4 und 5 GHz gleichzeitig und sind deshalb sehr schnell
  • Leicht zu bedienen und update-fähig
  • Sichere Verschlüsselung für das Funknetz

Beide erfüllen das mit Bestnoten und deshalb kann ich die vorgestellten WLAN-Repeater mit ruhigem Gewissen weiterempfehlen.

 

Kann ich jeden WLAN Verstärker mit meinem Router einsetzen?

Das ist heute in der Regel kein Problem mehr.

Heutzutage sind die handelsüblichen WLAN-Verstärker problemlos mit Netzwerkroutern kompatibel. In den meisten Fällen bestehen hierbei keinerlei Einschränkungen. Aufgrund der Eigenschaft, dass sich der Signalverstärker hierbei lediglich wie ein weiteres Gerät innerhalb des bestehenden Netzwerks verhält, liegen im Normalfall recht wenige Probleme bei der Nutzung vor.

Natürlich empfehlen die Hersteller der Router die eigenen WLAN Verstärker, jedoch gibt es im Regelfall auch bei der Verwendung alternativer Systeme meist keinerlei Einschränkungen.

Wichtig ist jedoch die Kompatibilität der Repeater mit den Netzwerkroutern

Wenn man einen Netzwerkrouter mit einem älteren Standard zum Bsp. 802.11b im Einsatz hat und möchte nun einen WLAN Repeater mit dem Standard 802.11n einsetzen, kann es passieren, dass der Repeater keine Wireless LAN Erweiterung leistet. Der Repeater ist in diesem Fall einfach nicht kompatibel mit dem WLAN Router.

Man sollte beim Kauf eines neuen WLAN Verstärkers darauf achten das dieser auch abwärtskompatibel ist und den älteren Standard des Netzwerkrouters unterstützt.

Die FRITZ!WLAN Repeater nutzen das Verfahren „Universal Repeater Mode“ und verhalten sich einem Router gegenüber wie herkömmliche WLAN-Geräte. Dadurch können diese WLAN Verstärker prinzipiell mit allen handelsüblichen Routern eingesetzt werden.

Wenn man über das Wireless Local Area Network spielt oder Filme streamt und einen Netzwerkrouter mit älterem Standard verwendet, jedoch einen neuen WLAN Repeater einsetzt, macht sich die Abwärtskompatibilität meist negativ bemerkbar, da die Übertragungsgeschwindigkeit geringer ist. Hier dann lieber gleich auf einen leistungsfähigen Netzwerkrouter mit neuerem Standard setzen. Dann ist auch der WLAN Repeater voll leistungsfähig.

 

Kannst Du mehrere WLAN Verstärker einsetzen?

Ja es ist möglich. Entweder werden sie direkt mit dem Netzwerkrouter verbunden um die Reichweite zu vergrößern oder sie werden untereinander verbunden.

Somit könnte man die Reichweite in eine bestimmte Richtung vergrößern.

Es ist allerdings nicht unbedingt zu empfehlen, da mit jedem in Reihe geschaltetem WLAN Verstärker die WLAN Geschwindigkeit halbiert wird und es kann zu Verbindungsabbrüchen führen.

In großen Häusern oder in Wohnungen mit dicken Wänden macht eventuell das leistungsstarke WLAN Mesh System mehr Sinn.

 

Wie hoch ist der Stromverbrauch eines WLAN Verstärkers?

Das Utensil ist vom Grundaufbau sehr kompakt gehalten. Aufgrund dessen benötigt das kleine Gerät auch nur wenig Strom. Im Regelfall verbrauchen Signalverstärker lediglich 3 bis 6 Watt. Das sind bei einem KWH-Preis von 25 Cent im Jahr ca. 13 Euro Stromkosten, wenn er 365 Tage in Betrieb ist.

Bei einigen Modellen kann man jedoch sogar zusätzlich den Stromverbrauch noch weiter einschränken. Das ist durch die Abschaltung der Status LEDs machbar. Durch das Ausschalten der Leuchtdioden verringert sich der Stromverbrauch noch weiter.

 

Wie richtet man einen WLAN Repeater zur Signalverstärkung ein?

  1. Dem WLAN Verstärker kann an eine beliebige Steckdose angeschlossen werden
  2. Es muss die WPS-Taste am bestehenden Signalverstärker für einige Sekunden gedrückt werden
  3. Dann muss die WPS-Taste auch am Internetrouter gedrückt werden
  4. Somit ist die Installation durchgeführt

Im Regelfall verfügen die Internetrouter heutzutage über die moderne WPS Technologie. Diese Technologie stellt sicher, dass der Verstärker nur als ein zusätzliches Gerät im System behandelt und auch erkannt wird. In diesem Gefüge kann man auf Knopfdruck die eigentliche WLAN Reichweite erweitern.

Tipp: Folgendes Video erklärt die Einrichtung eines WLAN Boosters ausführlich:

Die meisten WLAN Booster heutzutage bieten auch eine Weboberfläche an, wo man verschiedene Einstellungen vornehmen kann. Man sollte zum Beispiel beim Einrichten des WLAN Verstärkers das Passwort ändern.

Die Webadresse Deines Repeater erfährst du im Benutzerhandbuch des jeweiligen Gerätes.

Wenn Dein Gerät zum Beispiel keine WPS-Taste hat, kannst du den WLAN Verstärker auch manuell einrichten, dazu musst Du wie folgt vorgehen:

  • Das Anstecken eines Wireless LAN-Signalverstärkers an einer Steckdosenbuchse
  • Das Öffnen eines Web-Browsers am PC
  • Das Aufrufen der Web-Oberfläche vom WLAN-Repeater
  • Das Starten des Einrichtungs-Assistenten
  • Die Auswahl des aktuellen Netzwerks sowie die Eingabe des WLAN-Kennworts
  • Jetzt sollte sich der Repeater mit dem Router verbinden

 

Wie sicher ist ein WLAN-Signalverstärker?

Beim Einsatz eines WLAN Verstärkers wird ein weiteres Netzwerk erzeugt, aufgrund dessen sind Themen, wie Verschlüsselung und Sicherheit durchaus wichtig.

Es gibt zum aktuellen Zeitpunkt drei Sicherheitsstandards für die Heimnetzwerke:

  • WEP
  • WPA
  • WPA2

„WEP“ gilt als ältester Standard. Er sollte lt. Expertenmeinung nicht mehr genutzt werden. Angreifer können ihn im Regelfall schnell knacken. Die optimalste Schutzvariante ist hierbei „WPA2“. Hier gelten die höchsten Sicherheitsstandards.

Update: Da bei WLAN-Verschlüsselung WPA2, gravierende Sicherheitslücken entdeckt wurden, kommt nun der neue Sicherheitsstandard WPA3. Er soll alle Sicherheitsslücken schließen und die Sicherheit des WLANs erhöhen.

 

3. Gibt es Alternativen zu einem WLAN Verstärker?

Alternativen zu einem WLAN Verstärker

Wenn man zum Beispiel Bereiche wie Dachboden oder abgelegene Räume, die vom Repeater nur noch mit einem schwachen Funksignal erreicht werden, zusätzlich mit einer starken Internetverbindung ausstatten möchte, bieten sich Powerlan Adapter an. Sie liefern praktisch Internet aus der Steckdosenbuchse ohne Kabel verlegen zu müssen.

Somit ist der User nicht auf eine Funkverbindung angewiesen. Man kann einfach und unkompliziert vorhandene Steckdosen nutzen. Hier lesen Sie eine ausführliche Beschreibung zu den Powerlan Adapter.

Repeater und Powerlan Adapter sind verhältnismäßig günstig im Vergleich zu WLAN Mesh-Systeme. Das ist eine innovative Netzabdeckungsvariante, die ca. 350 qm räumlich abdeckt. Das WLAN Mesh System ist noch recht neu und unbekannt, aber enorm im Kommen. Es ist absolut leistungsstark und deckt große Bereiche ohne nennenswerte Signalverluste ab.

Es kommt auch zu keinen Verbindungsabbrüchen, wie es zum Beispiel bei Repeatern der Fall ist. WLAN Mesh ist für große Häuser ideal und, wenn viele Endgeräte zum Einsatz kommen und häufig Filme gestreamt oder Onlinegaming genutzt wird. Hier ausführlich informieren.

 

4. Zusammenfassung und offene Fragen zum Thema „WLAN Signal verstärken“

Fazit: 

Die Nutzung eines Wireless LANs bietet Usern einen ungemein hohen Mehrwert insbesondere in dem Bereich Komfort. Doch teilweise sind die Empfangsquoten innerhalb einer Wohnung oder auch eines Hauses starken Schwankungen ausgesetzt.

Um hierbei eine nachhaltige und gute Empfangsqualität sicherzustellen, ist die Lösung mit einem WLAN Repeater durchaus eine angebrachte, günstige Lösungsmethode, neben noch weiteren vorgestellten Möglichkeiten.

Es gilt jedoch, dass die Konfigurationen des Routers und auch des WLAN Repeaters entsprechend vorgenommen werden müssen, um das Wireless Local Network Area zu verbessern und einen idealen Empfang zu gewährleisten.

WLAN Repeater gelten als schnelle und günstige Lösung für Wohnungen und kleine Häuser.

WLAN Mesh Netzwerkrouter gelten als leistungsstarke Lösung für große Häuser mit vielen WLAN Geräten.

Powerline-Adapter gelten als ideale Lösung, um abgelegene Räume oder Bereiche, die der vorhandene Router mit dem Repeater nicht abdeckt, mit starkem WLAN zu versorgen.

Das wichtigste Kompakt zu WLAN Repeater:

 

  • Installiere den WLAN Verstärker an einem zentralen Ort, wo er den Frequenzbereich Netzwerkrouters gut empfängt, beispielsweise zwischen WLAN-Endgerät und WLAN-Router.
  • Achte bei der Wahl des Verstärkers darauf, dass er auch zum WLAN-Router passt. Wenn du einen Netzwerkrouter hast, der auf beiden Frequenzbänder funkt (2,4 und 5 Ghz), sollte der Signalverstärker das auch können bzw. unterstützen.
  • Der Repeater sollte leicht zu installieren sein (auf Knopfdruck)
  • Der WLAN Repeater sollte eine sichere Verschlüsselung für das Funknetz haben
  • Er sollte Update-fähig sein
  • Beim Einsatz mehrerer WLAN Verstärker solltest Du diese nicht in Reihe schalten. Das führt zu schlechter Verbindungsqualität und zu Funkabbrüchen

 

Basics und offene Fragen

Hier findest Du viele Begriffserklärungen und Antworten auf weitere Fragen.